Das Ziel eines jeden Vollzeitreisenden liegt darin, herauszufinden wo dessen Passion und Leidenschaft liegt. Was ihm oder ihr wirklich Spaß macht und mit was man sein weiteres Leben verbringen möchte. Also im Prinzip ganz einfach.

DIE PHASEN EINER VOLLZEITREISE

Das Gefühl zum ersten Mal im Leben die Möglichkeit zu haben, wirklich herauszufinden wo es hingehen soll, ist fast unbeschreiblich. Oftmals überfordert es einen auch. Denn plötzlich kann man ja alles machen und nichts ist mehr vorbestimmt. Dann setzt erst einmal die Phase der Vorfreude ein. Man kann sich jetzt hinsetzen und sein Leben planen. Cool. Schnell merkt man jedoch, dass man wirklich alles machen kann und einem die Welt offen steht. Wo soll man da anfangen? Wie findet man überhaupt seine Passion? Läuft man einfach die Straße entlang und irgendwann springt es einem ins Gesicht und ist total offensichtlich? Wahrscheinlich eher nicht.
Dann tritt die Phase ein, in der man sich sortiert und organisiert. Vielleicht sogar eine der wichtigsten Phasen im Laufe der Vollzeitreise. Hier wird der Grundstein gelegt, wo es hingehen soll.
In dieser Phase ist es auch oft so, dass man sich ausprobiert. Dass man ganz andere Dinge macht, die man vorher wahrscheinlich nie angefangen hätte. Aber das bringt einen recht schnell zur nächsten Phase. Denn so filtert man die Dinge, die man gerne macht von denen, die man ungern macht. Wer schon früher weiß worin er gut ist, wo seine Passion liegt und was er gerne machen würde, der überspringt diesen Schritt natürlich.
Darauf aufbauend wird dann entschieden, wie man die Leidenschaft am besten umsetzt. Wie kann man im besten Fall damit Geld verdienen? Wo liegen wirklich die eigenen Stärken? Wo muss man sich vielleicht noch weiterbilden? Und mit jeder Frage und jeder Antwort, sofern man sie dann für sich gefunden hat, kommt man dem Ziel einen Schritt näher.

DIE LÄNGE EINER VOLLZEITREISE

Die Vollzeitreise dauert immer genau so lange, wie sie dauern muss. Das ist jetzt vielleicht ein typisch bescheuerter Werbesatz. Aber er trifft genau zu. Keiner kann sagen, wie lange die Reise eines anderen geht. Bei manchen sind es vielleicht Tage, bei anderen Monate oder Jahre. Erst wenn man an dem Punkt ist, an dem man von sich sagt: Ja, ich weiß was ich machen möchte und es läuft bereits. Erst dann kann man mit guter Wahrscheinlichkeit auch behaupten, dass die Vollzeitreise ihren Abschluss gefunden hat. Und nun das nächste Abenteuer vor der Türe steht: das Vollzeitleben.

ZUSAMMENGEFASST LÄSST SICH SAGEN

Vollzeitreisende möchten sich weiterentwickeln und begnügen sich nicht mit den vorgegebenen Regeln und einem fast schon vorbestimmten Leben. Sie befinden sich auf der Suche nach sich selbst und streben dabei nach der Spitze der Maslowschen Bedürfnishierarchie: Selbstverwirklichung. Zum ersten Mal in ihrem Leben haben sie die Zeit und die Möglichkeit sich mit ihrem Tun und ihrem Sein auseinander zu setzen. Sie wollen ihr eigenes System schaffen, mit dem sie ihre Zukunft nach ihren Wünschen und Vorstellungen gestalten können. Und können es kaum erwarten damit anzufangen.