ÜBER UNS

ÜBER UNS

Am besten lässt sich das „Über uns“ wohl mit den sechs W-Fragen der Sesamstraße erklären: Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum – wer nicht fragt bleibt dumm. Also starten wir gleich mal bei der ersten Frage und arbeiten uns dann nach unten, diese Technik hat sich bewährt.


WER?

Wer wir sind, ist recht einfach gesagt: Wir sind „pamgi“. Das ist eine Wortschöpfung wie z.B. „Brangelina“ – nur um einiges cooler. Und vor allem sind wir immer noch ein Paar. Dieses Kunstwort setzt sich zusammen aus unseren Spitznamen: Pam und Angi. Und wir sind gemeinsam „on tour“. So einfach kann’s sein.

PAMDer erste Teil von uns beiden ist Pam. Eine angenehme Kombination aus typisch britischem Humor und deutscher Fleißarbeit. Das macht ihn zwar zu einem absolut planlosen, aber dennoch stets bemühten Mitreisenden. Als vollkommener „Travelnoob“ ist er hungrig auf alles, was da draußen noch so auf ihn wartet. Da Organisation nicht so sein Metier ist, kümmert sich der Kreative eher um die Inhalte des Blogs oder schaut überall mal drüber, bevor es die Welt dann zu lesen bzw. zu sehen bekommt. Und natürlich haben ihn seine Eltern nicht wirklich so getauft. Aber als Mann mit zwei Vornamen und einem Nachnamen, der wie ein Vorname klingt, kommt man doch recht schnell zu solch einem ganz besonderen Spitznamen.


ANGIDa kommen wir auch schon zum zweiten Teil: Angi, ihrerseits Vollblut-Schweizerin und somit die Pünktlichkeit in Person. Sie steht gerne früh(er) auf, da sie „etwas vom Tag haben möchte“. Dank dieser Einstellung ist sie schon viel gereist und hat einiges gesehen von der Welt. Manches sogar mehrmals. Wenn man so will, ist sie der „Travelnerd“ dieses gemischten Doppels. Sie ist auch zuständig wenn’s um die ganze Organisation geht – also Flüge buchen, Unterkünfte suchen und was da sonst noch so alles ansteht. Sie hat immer ein Auge aufs Geld und weiß auch damit umzugehen. Da sie einige Jahre in der Tourismusbranche tätig war, macht ihr das ungemeinen Spaß und sie kann sich da voll und ganz austoben.

Wie der Zufall so will, passen wir nicht nur namentlich perfekt zusammen, sondern verstehen und ergänzen uns auch sonst bestens. Nicht immer, aber immer öfter.


WIE?

Wir haben uns irgendwann 2016 dazu entschieden, die Vollzeitjobs an den Nagel zu hängen und die Vollzeitreise zu starten. Daher wurden kurzerhand die Jobs gekündigt, unsere Wohnung in Stuttgart aufgelöst, fleissig gespart und alles verkauft was wir besaßen. Und mit jedem Tag und jedem Euro sind wir dann unserem Traum die Welt zu sehen Stück für Stück näher gekommen. Das war schon eine aufregende und gleichzeitig auch komische Zeit. Anfangs kam es uns noch ein bisschen fremd vor, unsere ganzen Sachen wegzugeben und zu sehen, wie sich die Wohnung nach und nach leerte. Aber mit der Zeit hat sich ein Gefühl des Loslassens und der Freiheit entwickelt. Das Vollzeitreisen ist, wie der Name schon sagt, kein Urlaub. Es ist ein neues Leben, für das man sich bewusst entscheiden muss. Und wir wollten diese Art von Leben unbedingt einmal ausprobieren. Und wenn man erstmal die Entscheidung getroffen hat, dann muss man auch mit all ihren Konsequenzen leben: ein ganzes Jahr lang sehr hart sparen kann einem manchmal schon auf die Nerven gehen und auch zu wissen, dass man Familie und Freunde für eine ganze Weile nicht sieht, ist nicht leicht. Aber wir haben uns dazu entschlossen und der Wunsch das Ungewisse zu erkunden war stärker als alles, was uns in unserer Komfortzone gehalten hat.


WAS?

Um festzuhalten, was wir auf unserer Reise erleben, wie es uns geht und was uns so bewegt, lag die Idee zu einem Blog ja quasi schon fast auf der Hand. So können wir über alles schreiben und berichten, was wir machen und jeden, den es interessiert, kann es sich durchlesen. Das macht aber im Prinzip jeder Reisende heutzutage so. Und jeder will sich selbstverständlich von den anderen fünfhunderttausend Reisebloggern unterscheiden. So begann auch für uns das Zeitalter des „Reiseblog-Wettrüsten“. Wir haben uns allerdings dazu entschieden, uns in erster Linie selber treu zu bleiben. Weil was bringt es uns über Dinge zu schreiben, die uns nicht interessieren, nur damit unser Blog von mehr Personen gelesen wird? Daher schreiben wir so wie wir wollen und über das, was wir wollen. Es mag durchaus sein, dass unsere Texte oftmals nicht so informativ sind, wie andere, aber es ist bestimmt immer witzig zu lesen. Und das ist uns wichtig: Humor – am besten ganz viel davon. So gehen wir durch die Welt und so soll es auch auf dem Blog zu lesen sein. Daher finden sich auf unserem Blog allerlei Geschichten zum Reisen und Arbeiten um die Welt, mit Witz und ein bisschen Augenzwinkern. Und die ein oder andere Information lassen wir dann natürlich auch noch durchsickern.


WIESO?

Wieso wir diesen Blog schreiben hat mehrere Gründe. Zum einen wollen wir unsere Familie und Freunde zuhause und sonst wo auf der Welt über unsere Erlebnisse auf dem Laufenden halten. So müssen wir nicht alles zweihundertmal erzählen und alle haben trotzdem den gleichen Wissensstand unserer Reise. Zum anderen möchten wir aber auch zeigen, wie schön das Reisen sein kann und vor allem wie einfach. Denn es gehört in unseren Augen nicht viel dazu, seine Sachen zu packen und die Welt zu sehen. Sofern man diesen Traum hat. Wir wollen alle die dazu animieren es uns nachzutun, die nun zuhause vor dem Rechner sitzen und sich fragen „Was mache ich hier eigentlich noch?“. Der dritte und vielleicht auch wichtigste Grund für diesen Blog ist der, dass wir auf unserer Reise durch die Welt und auch zu uns selbst, ganz viele unterschiedliche Projekte starten wollen. So können wir herausfinden, was für uns das Richtige ist und wo wir uns in Zukunft sehen. Und der Blog ist eines dieser Projekte. Keiner von uns beiden hat zuvor schon mal gebloggt und bis wir den Entschluss zu unserer Reise gefasst haben, hätten wir uns auch nicht vorstellen können, irgendwann „Reiseblogger“ zu werden. Aber wir sehen es als Projekt an und schauen mal wie es uns gefällt.


WESHALB?

Mit ein Grund, warum wir diese Reise machen, ist der Drang dem Bekannten zu entfliehen. Der Traum vom Reisen ist schon öfter zur Sprache gekommen. Wir beide reisen gerne und interessieren uns für die Länder, Kulturen und Menschen. Und Essen! Das ist ganz besonders wichtig. Wir wollen alles probieren, was es da draußen so zu Essen gibt. Jedenfalls haben wir 2016 den Entschluss gefasst nicht einfach nur einen Urlaub zu machen, sondern wirklich Reisen zu gehen. Wir dachten uns, dass wir einfach so lange Nomaden sind, bis wir unsere Passion gefunden haben. Denn wenn man erstmal aus einem bekannten Umfeld, System und vor allem der eigenen Komfortzone ausgebrochen ist, kann man sich nicht vorstellen so schnell wieder dorthin zu flüchten. Ein großes Ziel ist es, so komisch es auch klingen mag, zu uns selbst zu finden. Es ist vielleicht sogar eine Art Pilgerreise 2.0 zum eigenen Ich. Wie reagieren wir in Stresssituationen? Wie kommen wir mit Kulturen zurecht, die für uns heute noch sehr fremd sind? Wie gut und schnell können wir etwas anderes lernen? Warum liegt hier eigentlich Stroh? Und wo ist der Platz, an dem wir uns für das restliche Leben sehen? Wir wollen uns all diese Fragen offen lassen und hoffen, dass sie auf unserer Reise beantwortet werden.


WARUM?

Wir hatten Jobs, wie die meisten, Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr. Oft ging es auch länger und war stressig. Die Arbeit an sich hat uns Spaß gemacht, aber es war das System bzw. der Alltag, der uns nicht mehr zugesagt hat. Warum freut man sich Montags schon auf den Freitag? Man genießt die Zeit unter der Woche kaum und lebt oftmals nur noch fürs Wochenende. Zwei Tage Freizeit waren uns irgendwann einfach zu wenig. Warum sollte man die besten 8 Stunden des Tages auf der Arbeit verbringen? Warum kann man nicht einfach dann arbeiten, wenn man wirklich Lust hat zu Arbeiten und somit am produktivsten ist? Deshalb haben wir beschlossen, die für uns beste Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu finden. Und zu klären ob es möglich ist, Arbeit und Reisen miteinander zu verbinden. Für uns war von Anfang an immer klar, dass wir nicht nur Reisen sondern auch weiterhin Arbeiten werden. Wir wollen die Welt sehen, aber irgendwie müssen wir uns das auch finanzieren. Und mit ein bisschen Arbeit hier und da, kann man die Kosten für so eine Reise gut wieder reinholen. Zum einen sind wir beide als Freelancer tätig, aber zudem haben wir uns auch entschlossen, möglichst in jedem Land mindestens einmal gegen Kost und Logis zu arbeiten. Und so reisen wir nicht, um zu arbeiten sondern arbeiten, um zu reisen.

Lange Rede, kurzer Sinn: wir sind pamgi und wir sind on tour.

ÜBER UNS 2

Wir hatten ein tolles Fotoshooting mit Philip Kottlorz und können ihn wärmstens empfehlen. Schau doch mal auf seiner Website vorbei. Vielen Dank, Philip.

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