Etwas vom Schönsten hier auf Bali sind ja die Sonnenuntergänge. Ich kann nicht mal genau sagen wieso, aber sie sind einfach atemberaubend. Vielleicht liegt es am schwarzen Vulkansand oder an den Nebelschwaden, die beim Sonnenauf- und -untergang über’s Meer ziehen. Es könnten aber auch die Surfer sein, die fleissig jede Welle reiten. Egal. Jedenfalls hauen mich die Balinesischen Sonnenuntergänge jedes Mal von Neuem komplett vom Hocker. Und jedes Mal macht sich in mir dabei so ein wohliges Gefühl breit. Das Gefühl angekommen zu sein. Im hier und jetzt. In Indonesien. Auf Bali. In Canggu. Im The Lawn. Das ist nämlich mein Lieblingsplatz. Hier gibt’s die allerschönsten Abendrote zu bestaunen. In diesem Moment will ich dann auch nirgendwo anders sein. Ich fühle mich pudelwohl und bin überglücklich. Nicht’s könnte gerade besser sein. Ein wahnsinns Gefühl. Ich bin ja eigentlich etwa so romantisch wie ein Stein, aber an Abenden wie diesen packt’s mich einfach. Mit kitschigen Herzchen in den Augen schaue ich der untergehenden Sonne entgegen, nehme Pams Hand und geniesse einfach die paar Minuten, bis die rote Kugel am Horizont verschwunden ist. Das geht meistens mindestens genau so schnell vorbei, wie der heutige Tagebucheintrag. Schön ist’s trotzdem. Und fertig jetzt.