Wer mich kennt, der weiß: ich liebe Burger. Ich meine sogar von mir sagen zu können, dass ich eine gewisse Expertise in Sachen Burgern besitze. Zumindest kann ich gute von schlechten Burgern unterscheiden. Und das ist schon mal die halbe Miete. Aber zu einem guten Burger gehört recht viel. Nur weil das Patty saftig ist, hat man noch keine leckeren Burger. Da muss schon noch ein gutes Bun dazu, vielleicht ein paar Streifen gut durchgebratener Bacon, geschmolzener Käse, Zwiebeln, Tomaten, Salat und dann die wohl wichtigste Zutat am ganzen Burger: die Sauce. Wenn die Sauce schlecht ist oder noch schlimmer, gar keine Sauce vorhanden ist, dann kann man den Burger gleich wieder der Kuh zu fressen geben, von der das Patty stammt. Manchmal ist es auch ein Huhn, aber das ist Geschmacksache. Jedenfalls hatte ich heute einen dieser Burger, bei dem fast alles gestimmt hat. Das Patty, das Bun und die Sauce waren erstaunlich gut. Hier auf Bali, wo es so viele Burgerläden gibt wie Sand am Meer, hat man die Qual der Wahl. Ich hab nun schon einige Läden durchprobiert und wurde überrascht, aber auch enttäuscht. Beispielsweise ein Laden mit dem geschmackvollen Namen “Burgers” hatte den wohl schlechtesten Burger, den ich je gegessen habe. Auf der anderen Seite hatte ich heute bei “Pit-Stop” den vielleicht besten Burger in meiner Zeit hier auf Bali. Ich hab aber auch den “King Burger” bestellt. Und wenn man etwas mit einem königlichen Name bestellt, dann erwartet man auch etwas königliches. Und siehe da: es war ein Festmahl. Also Pit-Stop in Canggu kann ich guten Gewissens weiterempfehlen. Aber die Mission “bester Burger auf Bali” ist noch lange nicht abgeschlossen und ich bin schon auf den nächsten gespannt. Mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen, wenn ich nur daran denke. Ach, da soll noch mal jemand sagen: ein Burger ist nicht alles! Ich beweise gerne das Gegenteil.